Gratis Virenschutzprogramme

Wieso soll ich für Virenschutz bezahlen?

Angesichts der Vielzahl kostenloser Virenschutzprogramme fragen sich viele Anwender, wieso sie pro Jahr bis zu 50 Euro für eine kostenpflichtige Antivirensoftware ausgeben sollen. Wo sind die Unterschiede zwischen den kostenfreien und den kostenpflichtigen Versionen?

Zunächst einmal sind die kostenfreien Lizenzen auf den privaten Einsatz beschränkt. Es ist nicht erlaubt, die kostenfreien Lizenzen im gewerblichen Umfeld einzusetzen.

Kostenfreie Virenschutzlösungen nerven mit Werbeeinblendungen und installieren häufig unnütze und lästige Zusatzsoftware wie die Ask-Toolbar.

Der wichtigste Unterschied, der auch für den privaten Nutzer relevant ist, ist die Frequenz, in der die neuesten Virendefinitionen übermittelt werden. Hier haben viele Anbieter kostenfreier Lösungen den Zeitraum auf 24 Stunden begrenzt. Jeder neue Virus, der innerhalb dieser 24 Stunden entwickelt wird, wird von diesen Systemen nur mittels der Heuristik erkannt, nicht aber von einer eindeutigen Vergleichsregel in der Virendatenbank. Die Erkennungsrate der Heuristik ist bei weitem nicht so gut, wie ein Abgleich mit einer Datenbank.

Viren werden heute nicht mehr von Hackerkids entwickelt, die um Respekt in Ihrer Szene kämpfen und nur begrenzten Schaden anrichten, sondern von kriminellen Banden, die Kontodaten, Identitäten und Passwörter stehlen oder den PC mißbrauchen, lahmlegen oder verschlüsseln und die Anwender dann zu Zahlungen erpressen. Dies ist ein millionenschweres Geschäft und die Hintermänner haben ganze Programmiererteams, die täglich dutzende neue Versionen eines erfolgreichen Schädlings programmieren. Mit dem einzigen Ziel, die Software so weit abzuwandeln, dass die neue Version unter dem Radar der Antivirensoftware hindurchrutscht.

Für diese geballte kriminelle Energie ist ein gratis Antivirus-Programm nicht hinreichend schnell genug. Fast alle Systeme, die täglich mit Virenbefall in unserer Werkstatt eingeliefert werden haben einen freien Virenscanner installiert, der den Befall nicht verhindern konnte.

Nur in ganz wenigen Fällen kommt es vor, dass ein Virus auch die Kaufversion der Schutzprodukte aushebeln kann. Meist ist die Ursache dann darin zu finden, dass der Anwender andere sicherheitsrelevante Maßnahmen vernachlässigt hat und z.B. mit einem veralteten Java arbeitet oder die Microsoft Sicherheitspatches nicht installiert hat.

Wir empfehlen die Panda Cloud Office Protection als kommerzielle Virenschutzlösung, da hier der Abgleich direkt mit der Datenbank in der Cloud geschieht, ein Ausbruch wird  unmittelbar erkannt und wird in Echtzeit allen angeschlossenen Systemen zur Verfügung gestellt. Ausserdem vertreiben wir das System als Abonnement, so dass der Virenschutz nicht jedes Jahr erneuert werden muss. Die Verlängerung erfolgt automatisch, auch Updates werden über die Cloud ausgerollt. Sie bezahlen bequem per Bankeinzug und erhalten kostenlosen Support von TIGERSOFT für das System.

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